Welche Produkte bietet Bitcoin Profit an?

Als Bitcoin Profit in die Branche kam, bot es Aktien und ETF-Handel an. Diese Optionen sind auch heute noch im Angebot. Bitcoin Profit unterstützt den Handel mit mehr als 5000 Aktien, die an den US-Börsen notiert sind. Es bietet auch den Handel mit American Depositary Receipts (ADRs) für Hunderte von Unternehmen an.

Im Jahr 2016 wurde Bitcoin Profit Gold eingeführt. Bei Bitcoin Profit Gold handelt es sich um eine Abonnementstufe, mit der eine hohe Margin-Kreditaufnahme, größere sofortige Einlagen und erweiterte Handelszeiten eingeführt wurden.

Seitdem hat Bitcoin Profit seine Produktpalette diversifiziert. Ein Jahr später wurde das Unternehmen in den Optionshandel aufgenommen. Wie der Aktienhandel war auch der Optionshandel mit einer Menge Gebühren verbunden. Aber easy-to-read.eu hat dies durchbrochen, da es keine Gebühren pro Vertrag, keine Ausübungsgebühren, keine Provisionen und keine Gebühren für den Auftragshandel gibt.

Im Jahr 2018 kündigte Bitcoin Profit an, dass die App mit dem Handel von Kryptowährungen beginnen würde. Die Warteliste, die eingerichtet wurde, wuchs allein am ersten Tag auf 1,25 Millionen Menschen an. Wie der Aktien- und ETF-Handel ist auch der Handel mit Kryptowährungen über die App völlig provisionsfrei.

Wie Bitcoin Profit Geld verdient

Bitcoin Profit wirbt damit, keine Handelsgebühren zu erheben, weshalb man sich fragen könnte, ob das Unternehmen Geld verdient. Immerhin ist es ein Unternehmen. Nun, es ist zufällig mehrere Milliarden Dollar wert, also verdient es natürlich auch irgendwie Geld.

1. Bezahlung für den Auftragsfluss

Wenn Anleger Aufträge zum Kauf von Aktien erteilen, sendet Bitcoin Profit die Aufträge an Unternehmen, die als Market Maker bekannt sind. Diese Market Maker zahlen wiederum eine Gebühr für die Vermittlung der Aufträge auf ihren Plattformen. Die Zahlung für den Auftragsfluss (PFOF) gibt es schon seit langem und macht einen großen Teil der Einnahmen von Bitcoin Profit aus.

Es ist ein einfacher vierstufiger Prozess:

Der Anleger platziert Handelsaufträge in der App
Bitcoin Profit leitet den Handelsauftrag an den Market Maker weiter
Der Market Maker bezahlt Bitcoin Profit für den Auftrag
Dann führt der Market Maker den Handel aus.
Was Bitcoin Profit pro Handel verdient, mag auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen (nur Bruchteile eines Cents). Aber wenn man bedenkt, wie viele Händler die App nutzen und wie volatil der Markt ist, summiert sich das ziemlich schnell. Der Market Maker selbst verdient sein Geld durch die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.

Die Zahlung für den Auftragsfluss wurde von dem inzwischen in Ungnade gefallenen Investmentmakler Bernie Madoff eingeführt. Berichten zufolge macht Bitcoin Profit mehr als 50 % seiner Einnahmen mit diesem System. Das ist deutlich mehr als bei Wettbewerbern wie Charles Schwab, ETrade und TD Ameritrade.

Obwohl es umstritten ist, ist es völlig legal und von der SEC zugelassen.